{"id":9884,"date":"2020-05-18T09:48:00","date_gmt":"2020-05-18T07:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.tsp.at\/2020\/05\/18\/magna-chef-apfalter-empfiehlt-downsizing-fuer-industrie\/"},"modified":"2025-10-21T14:52:30","modified_gmt":"2025-10-21T12:52:30","slug":"magna-chef-apfalter-empfiehlt-downsizing-fuer-industrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsp.at\/en\/2020\/05\/18\/magna-chef-apfalter-empfiehlt-downsizing-fuer-industrie\/","title":{"rendered":"Magna-Chef Apfalter empfiehlt Downsizing f\u00fcr Industrie"},"content":{"rendered":"<article class=\"item\">\n<h2><strong>Entscheidungen der Politik jetzt umso mehr gefragt<\/strong><\/h2>\n<p>18.05.2020<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>Wien \u2013 ORF-Report-Moderatorin Susanne Schnabl-Wunderlich hat im Vorfeld der Europ\u00e4ischen Toleranzgespr\u00e4che 2020 mit G\u00fcnther Apfalter, Europachef des austro-kanadischen Autozulieferers Magna-Steyr, gesprochen. Welche Lehren er aus der Corona-Krise zieht, warum er unser Verhalten und Streben nach noch mehr Wirtschaftswachstum \u00fcberdenken will, warum die Politik in der Klimakrise endlich entscheiden muss, Angst ein schlechter Ratgeber ist und jede Krise eine Chance mit sich bringt, Vertrautes zu hinterfragen.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: &#8220;Exodus &#8211; Auszug aus dem Vertrautem&#8221; lautet das Motto der heurigen Toleranzgespr\u00e4che in Fresach. Genau dazu hat uns das Corona-Virus schlagartig gezwungen, unseren vertrauten Alltag im Privat- und Arbeitsleben abrupt zu \u00e4ndern. Wie sehr sind Sie davon als Verantwortlicher eines globalen Unternehmens \u00fcberrascht worden?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Nicht sehr, wir waren vorbereitet durch unsere Werke in China. Eines davon steht auch in Wuhan und daher wussten wir, wie sich das Virus auf die Produktion auswirkt. Aber was mich schon \u00fcberrascht hat, war die Geschwindigkeit, mit der sich das Virus innerhalb von nur zwei bis drei Wochen global ausgebreitet hat. Jetzt sind wir einmal in der sogenannten neuen Normalit\u00e4t angekommen und hoffen, bald in unsere bisher gewohnte Normalit\u00e4t zur\u00fcckzukehren.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Wie sehr kann man auf eine solche noch nie da gewesene Krise in einer globalen Welt \u00fcberhaupt vorbereitet sein?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Durch Krisenerfahrung. Wir hatten 2008 und 2009 eine Finanz- und dann Wirtschaftskrise und jetzt eine Weltwirtschaftskrise ausgel\u00f6st durch ein Virus. Die \u00f6konomischen Herausforderungen sind bis zu einem gewissen Grad dieselben und diese Erfahrung aus der Vergangenheit hilft uns jetzt. Wir haben daraus gelernt und au\u00dferdem haben wir in einem internationalen Unternehmen wie unserem nat\u00fcrlich immer Krisenpl\u00e4ne in der Schublade. Wir operieren in 29 L\u00e4ndern dieser Welt, in der es nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische oder milit\u00e4rische Krisen geben kann. Darauf muss man vorbereitet sein.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Wie funktioniert das dann in der Praxis, wenn vertraute Arbeitsabl\u00e4ufe schlagartig ge\u00e4ndert werden m\u00fcssen oder gar nicht mehr funktionieren?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Man nominiert ein Krisenteam, das s\u00e4mtliche Teile des Unternehmens abdeckt und arbeitet eine Notfall-Checkliste wie in einem Flugzeugcockpit ab, evaluiert die wichtigsten Ma\u00dfnahmen und Erfahrungen. Und selbst daraus lernen wir viel; derzeit zum Beispiel sehr viel \u00fcber Hygiene- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz &#8211; Wissen, das uns bleibt und wir auch wieder gesch\u00e4ftlich verwerten k\u00f6nnen.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Mittlerweile befinden wir uns ja nicht nur in einer der gr\u00f6\u00dften Gesundheits-, sondern vor allem Weltwirtschaftskrisen seit dem Zweiten Weltkrieg. Was bedeutet das f\u00fcr die Automobilbranche, die derzeit nicht nur technologisch, sondern auch durch die Klimakrise in einem riesigen Transformationsprozess ist?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Ich versuche immer, positiv zu denken, wie ist der Weg aus der Krise managebar. Wir m\u00fcssen jetzt die richtigen Ma\u00dfnahmen setzen. Aber mir stellt sich schon die Frage: Muss man wieder alles so machen wie bisher? Muss der Kochtopf immer knapp vor dem \u00dcberlaufen sein?\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Was hei\u00dft das konkret, was muss sich \u00e4ndern? <\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Wir sollten daraus lernen &#8211; pers\u00f6nlich und auch \u00f6konomisch. Ich hoffe, dass wir etwas zur\u00fcckschalten und nicht alles mit hundertprozentiger Wirkung weiter nach oben treiben. Das spielt sich im Kopf ab. Ob die Menschheit das jetzt lernt und bewusster handelt und lebt, das traue ich mich nicht vorherzusagen. Es w\u00e4re aber w\u00fcnschenswert.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Weniger, langsamer bedeutet aber auch weniger Wirtschaftswachstum?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Mir ist eine flache Wachstumskurve lieber als eine steile, die dann aufgrund eines Ereignisses wie eben der Corona-Krise stark absackt. Kontinuit\u00e4t ist besser. Da kann ich besser planen und habe mehr Ruhe im System.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Umgelegt auf jeden von uns hei\u00dft das dann weniger Konsum, mehr Verzicht. Aber ist das auch im Sinne eines Konzern, wie jenen, den sie leiten und der nat\u00fcrlich von der Nachfrage der Autok\u00e4ufer lebt?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Wenn wir den mitteleurop\u00e4ischen Durchschnittsb\u00fcrger hernehmen, dann ist das Auto die zweitgr\u00f6\u00dfte Investition nach Haus und Wohnung. Wenn ich also vorausschauender, bewusster plane, investiere und lebe, dann leiste ich dadurch nicht nur meinen pers\u00f6nlichen Beitrag und verschulde mich wom\u00f6glich auch nicht, sondern erleichtere auch der Politik und der Wirtschaft eine bessere und nachhaltigere Planung. Wir sollten alle etwas zur\u00fcckschalten und nicht immer Vollgas fahren.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Das ist ein interessanter Punkt. Wie soll das gelingen? Wir wissen oft selbst aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, unsere Gewohnheiten zu \u00e4ndern. Braucht es daf\u00fcr staatliche Intervention, also Gesetze, Verbote oder Anreize und Motivation, um unser Verhalten gerade im Bezug auf die Klimakrise zu \u00e4ndern? <\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Das ist zum einen unsere pers\u00f6nliche Sache. Mobilit\u00e4t hat sich schon immer ver\u00e4ndert. Es wird nur immer dynamischer. War die Klimaanlage im Auto in den siebziger Jahren die gr\u00f6\u00dfte Innovation, so reden wir jetzt \u00fcber alternative Antriebsformen vom Elektroauto bis hin zu Wasserstoff oder anderen alternativen Antriebsformen. Es ist die Entscheidung des Endverbrauchers, des Kunden, also von uns allen, wie wir von A nach B kommen. Und zum anderen ist es die Entscheidung der Politik. Will ich in den Gro\u00df- aber auch Bezirksst\u00e4dten die individuelle Mobilit\u00e4t einschr\u00e4nken? Wenn ja, dann muss ich alternative L\u00f6sungen anbieten.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Aber das bedeutet dann auch f\u00fcr einen Konzern wie Magna-Steyr Einschnitte, weniger Einnahmen, wenn weniger Autos verkauft werden? <\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Genau. Dann m\u00fcssen wir eben die Kapazit\u00e4ten anpassen, die Kosten anpassen, weniger produzieren.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl: Das klingt jetzt sehr pragmatisch, aber Sie sind ja auch den Aktion\u00e4ren verpflichtet, und die wollen Gewinne sehen?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Nat\u00fcrlich, dann gibt es eben absolut weniger. Auch in diesem Jahr gehen wir von verschiedenen Szenarien aus, dass weniger Autos verkauft werden. Das bedeutet weniger Ergebnis. Aber und das ist wichtig, wenn ich wei\u00df, dass Alternativen gebraucht und auch angeboten werden, zum Beispiel &#8220;people mover&#8221; in den Innenst\u00e4dten, die die Menschen von A nach B bringen, weil Autos nicht mehr hinein d\u00fcrfen, dann muss ich mich genau auf diese neuen Produkte konzentrieren. Und das passiert auch gerade in unseren Strategieabteilungen und im Prototypenbau.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Bedeutet das in Summe auch weniger Arbeitspl\u00e4tze, die dadurch verloren gehen?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Das ist klar. Wenn ich weniger Autos baue, dann habe ich weniger Jobs. Wenn ich aber alternative Produkte baue, dann kann ich diese Jobs wieder durch neue kompensieren.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Aber nicht 1:1 oder kann man in solch einem gro\u00dfen Transformationsprozess auch durch die Digitalisierung jeden Arbeitsplatz durch einen neuen, anderen bzw. durch Umschulungen sichern?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Ich vermeide das Wort &#8220;Sicherung&#8221; von Arbeitspl\u00e4tzen. Man kann sicherlich sagen, fr\u00fcher gab es mehr manuelle Jobs, und jetzt macht das der Roboter oder die Fertigungsanlage, aber die muss eben auch von jemandem gebaut, programmiert und bedient werden. Der Tipping Point ist, die Politik ist jetzt gefragt. Wenn wir Mobilit\u00e4t aufgrund der Emissionen anders, alternativer wollen, dann muss jetzt die Politik hergehen und entscheiden. Dann muss der B\u00fcrgermeister auch in einer westlichen Demokratie Verordnungen erlassen, dass in der Innenstadt weniger emissionsaussto\u00dfende Fahrzeuge fahren d\u00fcrfen und daf\u00fcr Alternativen anbieten, die die Leute transportieren. Diese Produkte m\u00fcssen entwickelt und gebaut werden, und genau das schafft Arbeitspl\u00e4tze.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Da wird Ihnen jeder zustimmen. Aber mein Eindruck ist in der derzeitigen Corona-Krise und der nach wie vor existierenden Klimakrise ein ganz anderer &#8211; zumindest, wenn wir nach Deutschland schauen. Dort fordert die Automobilbranche Kaufpr\u00e4mien vom Staat, um zu \u00fcberleben.<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Ja, aber schauen wir nach Singapur, ein Vorreiterland, wo ich vor der Corona-Krise gemeinsam mit einer \u00f6sterreichischen Wirtschaftsdelegation zum Essen bei Premierminister Lee Hsien Long eingeladen war und der uns erz\u00e4hlt hat, wie sie es gemacht haben. Da braucht es gestandene Politiker, die Entscheidungen treffen. Die Industrie ist vorbereitet. All diese Konzerne k\u00f6nnen alternative Verkehrsmittel produzieren. Man muss nur endlich einmal politische Grundlagenentscheidungen treffen, damit man planen kann, wie viele dieser neuen Verkehrsmittel wir in den n\u00e4chsten sieben bis acht Jahren brauchen.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Demnach klingt der &#8220;Exodus aus dem Vertrauten&#8221; nicht so schlimm, wenn man gut darauf vorbereitet ist? <\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Richtig. Unser Konzernsatz lautet &#8220;Walk the Talk&#8221;. Nicht nur sprechen, sondern machen, umsetzen.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Kommen wir noch einmal zur Frage des uns Vertrauten. Im Bezug auf Mobilit\u00e4t ist es auch ein Wohlstandsversprechen, selbstbestimmt mit dem Auto wann und wohin auch immer zu fahren. Entkoppelt von der Frage klimasch\u00e4dlicher Emissionen, ist diese mobile Freiheit eine Errungenschaft f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Gesellschaft, die vor Jahrzehnten nur wenigen vorbehalten war. Somit ist der Klimawandel auch eine soziale Frage.<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Diese Frage muss sich jeder selbst stellen, ob er mit dem Auto, Zug, Fahrrad f\u00e4hrt oder zu Fu\u00df geht. Aber klar ist, dass man in l\u00e4ndlichen, d\u00fcnn besiedelten Gebieten den \u00f6ffentlichen Verkehr weder praktisch noch wirtschaftlich rentabel so ausbauen kann, um all diese Bed\u00fcrfnisse zu stillen. Da geht es wiederum um die Balance in einer demokratischen Gesellschaft und die Frage, welche Einschr\u00e4nkungen ist die Gesellschaft bereit hinzunehmen.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Wie soll die Klimawende dann gelingen? Derzeit sind E-Autos f\u00fcr viele schlichtweg nicht leistbar und technisch auch noch nicht so leistungsf\u00e4hig wie diesel- oder benzinbetriebene Fahrzeuge?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Der Entwicklungszyklus eines Fahrzeuges betr\u00e4gt sieben Jahre. Das hei\u00dft, die Fahrzeuge, die 2023 bis 2025 auf den Markt kommen, sind fertig entwickelt. Wir produzieren jetzt in Graz ein Elektrofahrzeug. In zehn Jahren nur mehr so unterwegs zu sein, wird derzeit vom Kunden aber nicht nachgefragt, weil es physikalisch derzeit einfach noch nicht m\u00f6glich ist. Und die Preisfrage stellt sich deswegen, weil die Batterie so teuer ist. Das ist ein kleines chemisches Kraftwerk, das in alle Einzelteile zerlegt werden muss, bevor diese recycelt werden k\u00f6nnen.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Was w\u00e4re dann ein Zeithorizont, bis nur mehr emissionsfreie Fahrzeuge unterwegs sind?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Fr\u00fchestens ab 2035, aber selbst dann muss die Gesellschaft gewisse Einschr\u00e4nkungen hinnehmen.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Bedeuten die Entwicklungsschritte bis dahin eine Revolution oder mehr Evolution im Bereich der Mobilit\u00e4t?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Innovationen sind gro\u00dfteils immer Evolutionen. Nehmen wir die Entwicklung vom Festnetztelefon zum Handy. Die Frage, die sich jetzt stellt ist: Nimmt diese Dynamik weiterhin zu oder bremst sie sich ein? Und jetzt komme ich wieder zur Entschleunigung. Das w\u00fcrde uns allen guttun und auch f\u00fcr eine besser planbare und konstantere Wirtschaftsleistung sorgen.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Sie w\u00fcnschen sich Entschleunigung, aber geht es angesichts der derzeitigen Krise(n) nicht vielmehr um Angst? Angst um die Gesundheit, den Arbeitsplatz, den Lebensstandard?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Ja, das ist ein wesentlicher Punkt. Jetzt muss die Angst unbedingt raus aus der Kommunikation und in Zuversicht umgewandelt werden.\n<\/p>\n<p><strong> Susanne Schnabl-Wunderlich: Mit und durch Zuversicht aus der Krise, wie kann das gelingen?<\/strong> <br \/>G\u00fcnther Apfalter: Das f\u00e4ngt mit der Headline unseres Interviews an, was sie daraus machen (lacht). Und damit sind wir wieder am Beginn unseres Gespr\u00e4chs. Es geht um die Sicht der Dinge. Sehe ich das Glas halbvoll oder halbleer. Nur mit Zuversicht kommen wir aus dieser aktuellen Krise und der Erkenntnis, einiges anders und besser zu machen.\n<\/p>\n<p>Anmerkung: Die Organisation der Europ\u00e4ischen Toleranzgespr\u00e4che dankt Susanne Schnabl-Wunderlich und G\u00fcnther Apfalter f\u00fcr dieses Interview. <a href=\"http:\/\/www.fresach.org\" target=\"_blank\">http:\/\/www.fresach.org<\/a><\/p>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entscheidungen der Politik jetzt umso mehr gefragt 18.05.2020 Wien \u2013 ORF-Report-Moderatorin Susanne Schnabl-Wunderlich hat im Vorfeld der Europ\u00e4ischen Toleranzgespr\u00e4che 2020 mit G\u00fcnther Apfalter, Europachef des austro-kanadischen Autozulieferers Magna-Steyr, gesprochen. 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